Kein Label löst alles. Entscheidend ist, Kriterien zu lesen: Herkunft, Chemikalien, Energie, Sozialstandards, Kreislauffähigkeit. Vergleiche über Lebenszyklusanalysen helfen Prioritäten zu setzen. So werden Sie nicht zum Logo-Sammler, sondern treffen kohärente Entscheidungen, die Projektziele, Budget und Wirkung sinnvoll in Einklang bringen.
Mit digitalen Materialpässen lassen sich Bauteile eindeutig zuordnen. Ein QR-Code auf der Rückseite führt zu Chargen, Reparaturhinweisen, Emissionswerten und Garantien. Im Rückbau spart das Zeit und Ressourcen, während Nutzerinnen im Alltag verlässliche Informationen für Pflege, Nachbestellung und sachgerechte Entsorgung erhalten.
Datenblätter wirken lebendiger, wenn kurze Geschichten beigestellt werden: ein Foto der Werkstatt, ein Zitat der Sägerin, eine Karte der Transportwege. Diese Ergänzungen erhöhen Verständnis, Bereitschaft für Mehrkosten und Wertschätzung, ohne Fakten zu ersetzen oder kritische Transparenz zu verwässern.
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